Flüchtlingskinder – irgendwie unterbringen?

„Meine Muttersprache habe ich vollkommen vergessen. Ich fühle ein richtiges Loch in mir,“ sagte ein junger Mann, der mit 12 Jahren nach Deutschland kam. Niemand gab ihm die Chance, seine Muttersprache zu sprechen, sich an seine Kindheit zu erinnern. Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern oder andere Verwandte nach Deutschland kommen, haben einen sehr unterschiedlichen Hintergrund und sehr Unterschiedliches erlebt. Sie müssen hier individuell unterstützt werden, ihre Fähigkeiten gesehen werden und ihre Sprache und Kultur pflegen können. Jetzt will der Bund und auch die Länder diese Jugendlichen und Kinder aus finanziellen Gründen einfach verteilen – egal, ob sie dann noch Kontakt zu Menschen haben können, die z.B. ihre Sprache sprechen, ihr Essen kochen, ihre Erlebnisse verstehen können. Ich meine, die Kinder haben ein Recht auf ihre Herkunft und ein Recht auf eine Zukunft. Oft bringen sie viele Erfahrungen mit, sie sind z.B. bereits mehrsprachig. Lesen Sie hier mehr zum Thema in Lotta ab Seite 27.